Mehr Geld = besserer Sex?

Die menschliche Psyche ist stark, dass sie sogar Körperfunktionen beeinträchtigt kann. Das kann sowohl im positiven wie  auch im negativen Sinne geschehen. Bei Männern kann beruflicher oder privater Stress zum Beispiel für eine Erektionsstörung bzw. erektile Dysfunktion verantwortlich sein. Dabei spielen vor allem finanzielle Problemen eine Rolle, warum es im Bett immer häufiger nicht klappt. Wissenschaftliche Untersuchungen aus den USA stützen diese These und lassen einen Zusammenhang zwischen Geld und Sex zu.

Wohlhabende Menschen sind insgesamt glücklicher mit ihrem Sexleben, so die Kernaussage der Studie. Amerikansiche Forscher befragten dazu sexuell aktive Frauen und Männer aus allen Gesellschaftsschichten. Das Ergebnis ist dabei durchaus bemerkenswert:

Mehr Geld = Guter Sex

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen mit einem finanziellen Hintergrund, sehr viel glücklicher mit ihrem Sexleben waren.

Menschen mit finanziellen Sorgen wiederrum klagten häufig über Probleme im Bett. Auf Basis dieser Erkenntnisse stellte man gleichzeitig Vermutungen darüber auf, warum dies der Fall sein.

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Wem es finanziell gut geht, hat weniger Stress – und damit besseren Sex?

Geldprobleme setzen Menschen unter Stress. Die Angst davor Rechnungen nicht zahlen zu können, kann soweit gehen, dass auch kein befriedigender Sex mehr möglich ist. Bei Männern kann es sogar zu Erektionsproblemen kommen – bei Frauen eher darum einen Orgasmus zu bekommen. Die Auswertung der Antworten decken sich also auch mit der These der Forscher: Wer weniger Stress hat, hat besseren Sex, da zumindest der Stressfaktor Geld keine Rolle spielt. Die Sexualität kann befreiter ausgelebt werden, man fühlt sich allgemein wohler und lässt dies auch den Partner spüren – und umgekehrt verhält es sich (im negativen Sinne) genauso.

Ängste, Stress und Unzufriedenheit können Gründe dafür sein, dass Sex keinen Spaß mehr macht. Finanzielle Probleme können dabei dazu beitragen, sind jedoch in den seltensten Fällen alleinige Ursache – tragen aber einen Teil zum Gesamtproblem bei. Ob wohlhabende Menschen wirklich besseren Sex haben, wie die Forscher der Studie meinen, ist zwar nicht auszuschließen, trifft jedoch in der Realität wohl nur auf einen kleinen Anteil der Menschen zu. Oft spielen jedoch auch andere Dinge eine Rolle, die im schlimmsten Fall zu einer Dysfunktion bei Männern oder sexuellen Problemen bei Frauen führen. Ein Besuch beim Arzt ist bei Erektionsproblemen also unbedingt ratsam, um dann entsprechende Gegenmaßnahmen wie z.B. Potenzmittel ergreifen zu können.

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